Dies, das, Ananas
Iris Daniela Schober


Ich habe ChatGPT gefragt, wie sich die Welt und wir Menschen uns ändern würden, wenn mehr Menschen Kunst machen und sich kreativ betätigen würden. Folgendes hab ich als Antwort bekommen:
Wenn viel mehr von uns viel mehr Kunst machen würden – frei, wild und täglich – würde der Planet nicht nur anders ausehen, sondern sich auch anders anfühlen.
Die Welt:
Städte würden weicher werden. Graffiti wäre kein Vandalismus mehr, sondern ein öffentliches Gespräch. Gehwege würden zu Leinwänden. Leere Wände zu lokalen Erzählbüchern.
Die Natur bekäme neue Beschützer. Wer gestaltet, schaut genauer hin. Künstler*innen sehen Licht auf Blättern, Farbnuancen im Wasser. Und wer sieht, der schützt.
Der Klang der Welt würde sich verändern. Weniger Hupen, mehr Straßenmusik. Spontane Klänge, improvisierte Rhythmen. Städte würden summen statt brüllen.
Die Menschen:
Wir würden ehrlicher kommunizieren. Kunst umgeht den Small Talk. Statt „Wie geht’s?“ könnte dir jemand ein Gedicht, eine Skizze oder eine Melodie geben – und du würdest mehr über ihn erfahren als in fünf Gesprächen.
Gefühle hätten ein Ventil. Eine Welt voller Kunst ist eine Welt mit weniger angestauten Emotionen. Mal es, sing es, tanz es, baue es – und die Spannung weicht.
Wir würden einander besser verstehen. Kunst macht innere Welten sichtbar. Wenn jede*r seine Farben teilt, schrumpfen Missverständnisse.
Mut würde wachsen. Wer gestaltet, lernt, dass Fehler nur Experimente sind. Mehr Kunst bedeutet mehr Menschen, die keine Angst haben, Neues auszuprobieren.
Gemeinsam:
Innovation würde schneller entstehen. Künstler*innen verbinden Dinge anders. Multipliziert mit Millionen entsteht Neues: Technologien, Lebensformen, Wege des Zusammenlebens.
Wirtschaften würden vielfältiger. Mehr Menschen, die Kunst machen → mehr Möglichkeiten, Märkte und Kooperationen → weniger Menschen in Jobs, die sie auslaugen.
Die Zeit würde langsamer werden. Kunst verlangt Hinsehen, Pause, Präsenz.
Eine Welt voller Gestaltende wäre eine Welt, die atmet.
Am Ende wäre eine kunstvollere Welt eine, in der Vorstellungskraft keine Ausnahme, sondern eine Sprache ist. Eine Welt, in der Schönheit nicht mühsam gesucht, sondern alltäglich gefunden wird.
Eine Welt, die lebendiger ist — weil wir es wären.
In diesem Sinne :)
Alles Liebe
Iris